am 31.01.2020 News Presse

Zahl der Woche | 37,6

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37,6 Mrd. Euro: Soviel geben die Deutschen laut einer Prognose von Euromonitor International in diesem Jahr für Getränke aus: 21,2 Mrd. Euro für alkoholische Getränke und 16,4 Mrd. Euro für alkoholfreie Getränke. Ein großer Kuchen für viele Münder in Handel und Industrie.

 

37 Milliarden Euro …

So hoch ist der Kaufkraftverlust in Deutschland durch die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Fast so hoch ist der Exportüberschuss der Schweiz im vergangenen Jahr. So viel schütten deutsche Konzerne in diesem Jahr an ihre Aktionäre aus. Und – so viel schütten Deutsche – im übertragenen und überspitzten Sinn - in ihre Kehle…

Durchschnittlich 460 Euro pro Jahr gibt jeder von uns für Getränke aus. Für 750 Liter Flüssigkeit. Denn das ist der Pro-Kopf-Getränke-Verbrauch. Also etwa 2 Liter pro Tag. Noch unangefochten liegt der Konsum von Kaffee mit 164 Litern jährlich an der Spitze, dicht gefolgt jedoch von Mineralwasser mit etwa 154 Litern. Erfrischungsgetränke mit 122 Litern und Bier mit 102 Litern folgen. In Summe stehen damit alkoholfreie Getränke mit etwa 620 Litern pro Kopf einem Konsum von alkoholischen Getränken in Höhe von etwa 130 Litern jährlich gegenüber. Das entspricht einem Verhältnis von 83 zu 17 Prozent. Letztere machen jedoch über 56 Prozent aller Getränkeausgaben aus. Denn der Liter alkoholischer Getränke schlägt mit durchschnittlich 3,50 EUR zu Buche, der Liter alkoholfreier Getränke kostet dagegen nur etwa 0,74 EUR. In Summe zeigt die Entwicklung der Verbraucherpreise alkoholischer bzw. alkoholfreier Getränke über die letzten zehn Jahre jedoch ein unterschiedliches Bild. Während Bier, Wein & Co. eine eher unterdurchschnittliche Preisentwicklung verzeichnen, liegen Fruchtsäfte, Mineralwasser etc. über der durchschnittlichen Verbraucherpreisentwicklung.

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Es hat sich gelohnt, in die neueste Software-Technologie zu investieren, um unser qualitatives und quantitatives Wachstum abzusichern. Dieter Burkhardt, Inhaber und Geschäftsführer Mehr erfahren

Aber betrachten wir Getränkehersteller und Getränkehandel: Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, aber auch die Kosten für Distribution, Marketing, Audits etc. sind in den letzten Jahren stetig angestiegen. Laut Destatis entfallen allein in der Erfrischungs- und Mineralbrunnenindustrie fast 50 % des Bruttoproduktionswertes auf den Materialverbrauch. Gegenüber den Schwankungen von Rohstoffen sichern sich die Hersteller meist durch langfristige Verträge ab – gleichzeitig bleibt der Druck auf die Produktpreise auch wegen steigender Energiepreise und aufgrund der starken Stellung und der Wettbewerbssituation des LEH sehr hoch.

Neben dem Kostendruck sind Verantwortliche der Getränkeindustrie auch mit dem zunehmenden Wissen und steigenden Ansprüchen von Kunden konfrontiert. Diese erhöhen die Anforderungen an alle Value-Chain-Prozesse, z.B. transparente Produktionsdaten, Echtzeitsteuerung aller operativen Abläufe sowie die Einhaltung, Überprüfung und Dokumentation der spezifischen gesetzlichen Richtlinien etc. Die Automatisierung der Prozesse in Verwaltung, Verkauf, Lager und Transport reduziert Durchlaufzeiten und Kosten nach den Praxiserfahrungen der Marktexperten von
 ORGA-SOFT® um gut ein Drittel. Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren ist dabei auch die digitale Kommunikation zu Supply-Chain-Partnern wie Lieferanten und Handelskunden. Diese organisationsübergreifende Vernetzung von Informationsströmen an der Schnittstelle zu Kunden und Lieferanten bietet noch deutliche Potenziale, gerade im Bereich der Warenwirtschaft und im Vertrieb. Dazu kommt das Zusammenspiel mit Business Analytics und Big Data, um erfolgreich neu Geschäftsmodelle zu gestalten, neue Sortimente zu entwickeln und innovative Prozesse umzusetzen. Das benötigt nicht nur leistungsfähige Hardware, sondern neben Beratungskompetenz und eine innovative Spezialsoftware wie z.B. INTEGRA®mit moderner Architektur, modularem Aufbauund für alle individuellen Anforderungen der Branche.

Faust_Logo_4c_ohne-BandEin stabileres System wie OS-Getränke hatte ich noch nicht kennengelernt. Aufgrund der sehr guten Erfahrungen hatte am Ende nur ORGA-SOFT® das Vertrauen, das komplexe Projekt zu realisieren. Johannes Faust, Geschäftsführer des Brauhauses Faust

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