13. Dezember 2021 15:24:58 MEZ

Neuerungen in der ORGA-SOFT Geschäftsführung

Digital Insider, News

Mainz, 13. Dezember 2021

 

ORGA-SOFT®-Gründer Günther Kehl verabschiedet sich in den Ruhestand. Geschäftsführer Matthias Kehl und Helmut Brunner führen das Familienunternehmen in die Zukunft.

 

 
Nach 42 Jahren an der Spitze der ORGA-SOFT® zieht sich der Gründer und Geschäftsführer Günther Kehl in den Ruhestand zurück. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat er ORGA-SOFT® zu einem marktführenden Software- und Systemhaus auf- und ausgebaut. Über 500 Unternehmen der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie vertrauen heute auf die etablierten ERP-Lösungen von ORGA-SOFT®. Für die Kontinuität als mittelständisches Familienunternehmen und für die weiteren Innovationen sorgen die langjährigen Geschäftsführer Matthias Kehl und Helmut Brunner, die das Unternehmen künftig allein führen werden. Günther Kehl steht dem Unternehmen weiterhin als Berater zur Verfügung.

Pionier-Lösung auf Unix
1979 setzte Günther Kehl seine Vision einer Hardware-unabhängigen kaufmännischen Lösung auf Unix-Basis in die Tat um. Damit war er einer der ERP-Pioniere in Deutschland. Die ersten Kunden kamen aus der Getränkeindustrie, und so entwickelte Kehl mit seinem Gespür für den zukünftigen Bedarf und ertragreiche Nischen seine Software konsequent weiter. Durch die Umsetzung anspruchsvoller Kundenanforderungen entstand innerhalb kurzer Zeit eine leistungsfähige ERP-Branchenlösung.

Innovative Entwicklungs-Kooperation
1981 folgte mit der Gründung der ORGA-SOFT®-Cooperation ein erster Meilenstein der noch jungen Unternehmensgeschichte. Unter dem Dach der ORGA-SOFT® verbanden sich verschiedene Softwareunternehmen mit dem Ziel, die ERP-Kernapplikation gemeinsam und ganzheitlich weiterzuentwickeln. Heute umfasst das Partnernetzwerk mit sechs Unternehmen über 250 Mitarbeitende.

Neue Softwaregeneration
1998 forcierte Günther Kehl den Einstieg in die Windows-Welt – und legte damit den Grundstein für die neue, modular aufgebaute Softwaregeneration INTEGRA®. Bereits kurze Zeit später begann deren Erfolgsgeschichte mit dem ersten INTEGRA®-Kunden Munhowen, einem großen Getränkehändler aus Luxembourg.

Investment in der Krise
Im Vertrauen auf das ERP-Lösungsportfolio, die 60 Mitarbeitenden und den inzwischen breiten Kundenstamm aus der Getränke- und Lebensmittelindustrie baute Kehl ein neues Firmengebäude im Mainzer Süden, das 2002 bezogen wurde – mitten in der Wirtschaftskrise. Und der Mut wurde belohnt: Immer mehr Kunden begeisterten sich für die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des hochintegrativen ERP-Systems. Denn INTEGRA® unterstützt neben den kaufmännischen Prozessen inzwischen auch die Bereiche Lager & Logistik sowie Produktion & Fertigung.

Verstärkung in der Geschäftsführung
Um die vielfältigen Aufgaben optimal abzudecken und die Unternehmens-nachfolge bzw. Tradition eines Familienunternehmens zu sichern, berief Günther Kehl 2012 zwei weitere Geschäftsführer: Matthias Kehl, seit 2007 im Familienunternehmen tätig, verantwortet die Bereiche Marketing, Vertrieb sowie den technischen Service. Helmut Brunner, der bereits seit vielen Jahren im Unternehmen ist, leitet den Bereich Kundenprojekte.

„Mit seinem klaren, analytischen, aber auch kritischen Blick hat Günther Kehl die Entwicklung von ORGA-SOFT® maßgeblich vorangetrieben. Dabei war er vor allem im fachlichen Bereich dem Zeitgeist stets einen Schritt voraus. Dank seiner Kundennähe und der Fähigkeit, deren zukünftige Bedarfe zu erkennen und sie in innovative Technologie umzusetzen, schuf er die Basis für den Produkterfolg. Gleichzeitig baute er durch seine Persönlichkeit eine Wertekultur auf, die ORGA-SOFT® heute prägt“, würdigt Helmut Brunner die unternehmerische Leistung von Günther Kehl.

„Das Know-how unseres Familienunternehmens ist und bleibt der wesentliche Erfolgs-Schlüssel. Dieses spezielle Wissen lebt in den Köpfen unserer Mitarbeitenden und der Software INTEGRA®. Was unser Tun zusammenhält, ist unsere Unternehmenskultur. Daher ist es für mich Motivation und Verpflichtung zugleich, diese Tradition lebendig zu halten. Dazu gehört auch, dass wir unsere Technologien im Cloud- und KI-Zeitalter ständig verbessern, z.B. durch neue mobile Applikationen. Denn sie sind für unsere Kunden geschäftskritisch.“, ergänzt Matthias Kehl.

Weitere Blogbeiträge

Hinterlassen Sie einen Kommentar