am 29.01.2019 News Digital Insider

Das sind die TOP IT-Trends 2019

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Die IT- Trends für 2019 stehen fest, so zumindest, wenn man den Marktforschern seinen Glauben schenkt. Welches sind die Themen, die Sie in diesem Jahr nicht verpassen dürfen?

Digitalisierung und die digitale Transformation sind und bleiben die treibende Kraft für nachhaltige Veränderung in Unternehmen und deren Organisationen - auch 2019. Von disruptiven Geschäftsmodellen haben wir in der Vergangenheit schon einige erleben können. Zunehmend kommen jetzt Digitalprojekte an den Start, die bestehende Produkte um neue Services ergänzen. 
Übergeordnete Themen wie Customer Experience (CX), IoT und Automatisierung, neue Ökosysteme, Digitale Plattformen und der richtige Umgang mit Daten stehen ganz oben auf der Liste der Trends. 
Die Prognosen der großen IT-Beratungshäuser ähneln sich alle, die 8 wichtigsten Themen aus unserer Sicht haben wir hier kurz zusammengefasst 


1. Ganzheitliche Datenplattform

Auch wenn viele unserer Kunden mit INTEGRA® bereits eine gute Datenplattform in ihrem Unternehmen geschaffen haben, gibt es noch immer Daten, die siloartig in unterschiedlichen Datentöpfen, oftmals nicht in Datenbanken (Excel, Word, etc.) gespeichert werden. Für die 360-Grad-Sicht auf den Kunden müssen aber alle verfügbaren Daten in der jeweils benötigen Form konsolidiert und zusammengefügt werden. Virtuelle, geteilte Datenplattformen integrieren sämtliche Datenquellen, dienen als Datendrehscheibe für alle Unternehmensprozesse und ermöglichen so die flexible Nutzung der Daten. Dafür haben wir mit INTEGRA® eine Vielzahl von Datenschnittstellen geschaffen, mit Hilfe derer die Integration in andere Systeme (Amazon, WebShops, Newsletter, etc.) nahtlos möglich ist.


2. Cloud Computing

Wir spüren in den vergangenen Monaten eine starke Tendenz hin zu Cloud-Lösungen. Auch wenn das Thema "Sicherheit" in jedem unserer Gespräche diskutiert wird, liegen die Vorteile klar auf der Hand. Ad hoc mehr Leistung bei CPU-intensiven Prozessen, permanente Verfügbarkeit der Systeme - auch mobil, Datensicherungen und -sicherheit durch Profis.
 

3. Business Innovation Architecture

Ein weiterer Grund für den Umstieg in die Cloud sind steigende Anforderungen an bestehende IT-Strukturen. Die Daten ins Zentrum der Unternehmensprozesse zu stellen ist auch 2019 die Herausforderung vieler mittelständischer Unternehmen. Die lose Kopplung unterschiedlicher Technologien spielen darin eine große Rolle.


4. Virtuelle Datenplattformen

In Unternehmen werden bereits seit sehr vielen Jahren Daten in unterschiedlichsten Formen, Formaten und Datenbanken gespeichert. Jede Abteilung hat in der Regel ihre eigene Organisation und somit auch ihre eigene Art, Daten zu speichern. Am beliebtesten ist und bleibt Excel, da dieses Programm in der Regel jeder Mitarbeiter bedienen kann. Für die 360-Grad-Sicht auf den Kunden müssen aber alle verfügbaren Daten in der jeweils benötigten Form konsolidiert und zusammengefügt werden.


5. Distributed Ledger Technology (DLT)

Bei der Distributed Ledger Technologie (DLT) handelt es sich um eine spezielle Form der elektronischen Datenverarbeitung und -speicherung. Als Distributed Ledger oder „Verteiltes Kontenbuch“ wird eine dezentrale Datenbank bezeichnet, die Teilnehmern eines Netzwerks eine gemeinsame Schreib- und Leseberechtigung erlaubt. Im Gegensatz zu einer zentral verwalteten Datenbank bedarf es in diesem Netzwerk keiner zentralen Instanz, die neue Einträge in der Datenbank vornimmt. Neue Datensätze können jederzeit von den Teilnehmern selbst hinzugefügt werden. Ein anschließender Aktualisierungsprozess sorgt dafür, dass alle Teilnehmer jeweils über den neuesten Stand der Datenbank verfügen. Eine besondere Ausprägung der DLT ist die Blockchain.


6. Open, Technology-Based Ecosystems

Es gibt mit der Digitalisierung einen neuen Trend zur Offenheit durch Open API, Open Data und Open Innovation. Selbst die schon Jahrzehnte währende Open-Source-Bewegung erfährt eine unglaubliche Renaissance. Im Cloud-Geschäft haben sich quelloffene Lösungen wie zum Beispiel Cloud Foundry (als Applikationsplattform), OpenStack (Cloud-Architektur) und Kubernetes (für das Container-Management) als Industrie-Standards etabliert. Und auch im Blockchain-Umfeld werden alle bedeutsamen Protokolle als Open-Source-Projekt weiterentwickelt.


7. Edge Computing

Beim Edge Computing handelt es sich um eine offene, verteile IT-Architektur, für welche eine dezentralisierte Verarbeitungsleistung charakteristisch ist. Dabei schafft Edge Computing nicht nur die Basis für das Mobile Computing, sondern auch die Technologien des Internet of Things (IoT). Edge-Computing-Devices können kleine Controller in Sensoren sein, Ein-Platinen-PCs, die nahe an der Produktionsanlage stehen, oder Mini-Data-Center. Die Rechenleistung steht dort zur Verfügung, wo sie für Analysen gebraucht wird, was vor allem wichtig für Echtzeitanwendungen ist, weil sonst die Laufzeiten zu lang sind.


8. Künstliche Intelligenz (KI)

KI wird den Sprung von der Nischentechnik zum breiten Einsatz in Unternehmen schaffen. Künstliche Intelligenz steckt heutzutage in der meisten Software – auch wenn sie als solche gar nicht erkennbar ist. Bis zum denkenden Computer und völlig autonomen Roboter ist es jedoch noch ein Weg. Generell versucht die Künstliche Intelligenz dem Menschen ähnelnde Entscheidungsstrukturen in einem nicht klar definierten Umfeld nachzubilden. So sucht diese nach Methoden, die es einem Computer ermöglichen Aufgaben zu lösen, sodass diese, wenn sie vom Menschen gelöst werden sollen, eine Intelligenz erfordern.